Chronik - Beginn der SBC

Die Streetbunnycrew – Wie alles begann !!


Streetbunnycrew….die Chronik
Viele fragen sich immer wieder, wer oder was diese Motorradfahrenden Hasen darstellen sollen oder warum die das so machen. Ich wills mal kurz umreißen und die Entstehung der Streetbunnycrew verständlich und nachvollziehbar gestalten.
Alles fing damit an, dass Mitglieder eines fränkischen Motorradforums die Idee hatten auf eines der größten bayrischen Tuningevents
(Streetculture) als rosa Hasen auf Motorrädern zu fahren um etwas Gaudi zu haben. In geselliger Runde wurde diese Idee dann auch in die Tat umgesetzt. Man stellte fest, dass dies sehr massenwirksam war und hat das 2010 dann auch bei verschiedenen Veranstaltungen genutzt um aufzufallen und Spaß zu haben. Diverse Diskotheken fanden die Idee witzig und die rosa Hasen konnten die ein oder andere lustige Stunde dort verbringen oder machten sich einen Jux draus auf den sogenannten Nachtfahrten Nürnberg und Umgebung zu bespaßen. ?

Nicht jeder fand aber schließlich die Umsetzung so witzig oder gelungen und so gab es im Endeffekt den Bruch zwischen den Nutzern in rosa Bunnies und den „normalen“ Mitgliedern des Forums. Man versuchte sich zu arrangieren, aber das Forum vertrug keine rosa Hasen mehr und war es leid, mit dem Thema in Verbindung gebracht zu werden. So entschlossen sich die übrigen Hasen zu einem Schritt in die Selbständigkeit und eröffneten ein eigenes Forum.

Hier wurde der Name Streetbunnycrew geprägt und tauchte somit erstmalig Ende 2011 auf. Man erlebte dann auch im folgenden Jahr
wieder schöne Momente im Bunny und erkannte, dass sich mit der Wirksamkeit auf die Leute am Strassenrand, also mit dem Lächeln und Winken, eine Menge mehr erreichen ließe als kostenlos Eintritt zu Events oder in Diskotheken zu bekommen.
So wollte die Streetbunnycrew langfristig etwas Gutes tun, sich für Mitglieder der Gesellschaft einsetzen die es nicht so einfach hatten.
Beispielsweise zielten die ersten Ideen darauf ab, etwas für verunfallte  Motorradfahrer
oder deren Angehörigen zu tun oder schlichtweg etwas für Kinder zu organisieren.

Diese Ideen wurden weitergesponnen bis zu dem Punkt an dem man gern einen Verein gründen wollte. Das Forum, welches mittlerweile von 8 Leuten auf zirka 100 Sympathisanten und Mitglieder angewachsen war, war sich in verschiedenen Punkten jedoch nicht so einig wie man es zur Umsetzung einer solchen Idee gebraucht hätte. Es folgte das Saisonende 2012 und einige seeehr ruhige und frostige Tage im Forum. Die Führung der damaligen Streetbunnycrew entschloß sich, das mittlerweile kaum genutzte (aber kostenpflichtige) Forum aufzugeben und auf bestehende Systeme (in dem Fall Facebook) zurückzugreifen um den Kontakt zu neuen Mitgliedern oder den Mitgliedern allgemein zu halten.
Die Ende 2012 übriggebliebenen zirka 30 Leute wollten dennoch die Idee nicht aufgeben und waren weiterhin miteinander verbunden. Eine völlig neue Ära begann.

Kai Lademann gründete als letzter Verbliebener der ehemaligen Forumsführung die Facebookgruppe Streetbunnycrew Official und
kümmerte sich mittlerweile allein um die Pflege der offiziellen Facebookseite der Streetbunnycrew.
Allein aber der Mitarbeit mancher „alter Hasen“ ist es zu verdanken, dass im Dezember 2012/Januar 2013 der Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft der Streetbunnycrew gelegt wurde.

Klaus Jesus, ein bis dahin unscheinbares und recht neues Mitglied brachte die Idee auf den Tisch zu Ostern mal ein paar Süßigkeiten
unters Volk zu bringen, natürlich mit Motorrad, natürlich im Bunny. Impulse aus seiner Umgebung und die tatkräftige Unterstützung durch Mitstreiter der Streetbunnycrew und die Mithilfe bei der Organisation durch Kai, ließen diese kleine Idee zu einer bisher nicht dagewesenen Spendenaktion anwachsen, an welcher sich namhafte Firmen der Region in Form von Sachspenden sowie die befreundeten Motorradcrews beteiligten.

Die Spendensammlung lief an und innerhalb von nur 3 Monaten waren 1680 Euro beisammen um zwei Kinderheime in Ingolstadt und
Schrobenhausen damit zu beglücken. Durch die zahlreiche Beteiligung und den Einsatz aller gelang es, diese
Spendenhöhe zu erreichen und man sammelte zahlreiche neue Mitglieder dazu. Aus den 30 Leuten waren mittlerweile wieder über 300
Leute geworden, ein bunt gewürfelter Haufen aus motorradfahrenden Hasen, deren Sozias und Unterstützern der Gruppe. Als Highlight kann man auch die Beteiligung der Medien an dieser Spendenaktion ansehen.
Die Streetbunnycrew war erstmals in zwei Zeitschriften mit jeweils viertelseitigen Artikeln zu sehen und auch zwei Beiträge im
Regionalsender Ingolstadt TV waren zu sehen. Dies steigerte den Bekanntheitsgrad in der Bevölkerung immens. Auch
die Kolonnenfahrt durch Ingolstadt mit 57 Motorrädern, hinterließ bleibenden Eindruck. Die positive Resonanz erfährt auch eine deutliche Steigerung. Aus knapp 100 Likes auf der Streetbunnyseite wurden in nur
3 Wochen 385. Nunmehr zählt die Seite über 10900 Likes, ein Posting auf der Streetbunnyseite erreicht im Schnitt zwischen 3000 und 10000 Leuten, eine wöchentliche Reichweite der Seite kann mit mehr als 25000 Leuten beziffert werden.

Dies lässt Raum für zukünftige Aktionen oder Planungen, denn durch die gesteigerte Öffentlichkeitswirksamkeit erreicht man einfacher die Unterstützer oder Mitstreiter, potenzielle Mitglieder oder einfach auch hilfebedürftige Menschen die sich gern melden können.
Mittlerweile wird die Streetbunnycrew gern zu Motorradtypischen Veranstaltungen eingeladen, wie beispielsweise Motorradweihen oder Neueröffnungen von Geschäften (Fahrschulen / Waschanlagen) um dort für etwas mehr Aufmerksamkeit zu sorgen. Wir haben 2013 an der Ausfahrt des Fahrtwind e.V. zu Gunsten behinderter Mitbürger teilgenommen und den Leuten ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert. In Würzburg nehmen Teile der Crew regelmäßig an Veranstaltungen wie dem Nähen von Nesteldecken für Demenzkranke und Obdachlose teil. In den Jahren 2014/15/16 wurden zudem mehrere neue Regionalgruppen gegründet. Bis zum Jahr 2014 bestand die SBC aus den Hauptgruppen „Nürnberg“, „Ingolstadt“ und „Würzburg“. Durch die
stetige Erweiterung und den Zugewinn von Mitgliedern durch den mittlerweile überregionalen Bekanntheitsgrad, gelang es immer wieder, durch engagierte Leute vor Ort Ableger zu etablieren, welche nun fester Bestandteil der Crew als eigene Regionalgruppe sind.
Es kamen eine Crew in München, Stuttgart, Hamburg, Berlin und in der Oberpfalz hinzu. Besonders interessant ist hier auch eine Erweiterung in Richtung „wilder Westen“, denn auch im US-Bundesstaat Texas konnte
sich erfolgreich eine Regionalgruppe bilden, welche wie alle anderen Gruppen an sozialen Aktionen zugunsten Kinder oder Hilfsbedürftigen teilnehmen oder diese planen.

Aktuell befinden sich Gruppen in NRW und Hessen im Aufbau. Unsere Mitglieder befinden sich mittlerweile also nicht nur
deutschlandweit, sondern sogar weltweit im Einsatz für unsere Sache.Künftig will die Streetbunnycrew aktiver in der Gesellschaft auftreten als je zuvor, perspektivisch Benefizevents in noch größerer Form stemmen und vor allem expandieren um die Idee dieser 2013 neu formierten Streetbunnycrew in alle Richtungen zu tragen und somit den bestmöglichen Garanten für Erfolg bei künftigen Aktionen zu erreichen. Ein wesentlicher Bestandteil dieser neu formierten Streetbunnycrew ist der unterschiedliche Erfahrungsschatz der Mitglieder. Die Mitglieder unterschiedlichsten Alters (zwischen 16 und 70) bringen Ihre persönlichen Erfahrungswerte und Ideen mit ein, das junge Blut hingegen birgt Potenzial für extravagante Ideen und Planungen sowie die jugendliche Begeisterung für die Crew und damit auch die „Werbung“ neuer Mitglieder.

Zudem wurde im August 2013 nunmehr der Verein mit Namen STREETBUNNYCREW e.V. gegründet und ins Vereinsregister
eingetragen. Mit derzeit 95 Mitgliedern ist hier der Grundstein für die Durchführung von Veranstaltungen und Events zugunsten des Guten Zweckes bzw. Präventions-u. Aufklärungsveranstaltungen zum verantwortungsvollen Umgang mit dem Zweirad gelegt worden. In den kommenden Jahren wird sich der Verein verstärkt um Infoveranstaltungen, Fahrsicherheitstrainings und Benefizevents
kümmern um unser Anliegen flächendeckend an die Bevölkerung zu bringen. Hier findet auch aktuell die Umstrukturierung zu einem
gemeinnützigen Verein statt. Die Grundidee der Streetbunnycrew ist einfach: Jeder kann mitmachen,
jeder soll mitmachen und jeder kann sich einbringen. Jeder der eine tolle Idee hat oder einfach eine Ausfahrt planen möchte, kann dies posten, sich um die Organisation kümmern und Leute suchen die ihn unterstützen, jeder kann nach dem Beispiel von unserem Jesus sein bestmöglichstes geben um die neue Geschichte der Streetbunnycrew mitzuschreiben und sich zu verewigen.
Jeder der eine Idee vorbringt wird bei der Ausführung je nach Begeisterungsgrad der anderen auf Unterstützung treffen und kann sich
ein Stück selbst verwirklichen. Wir denken, dass nur dadurch eine Gruppendynamik entwickelt wird, die ihresgleichen sucht. Verschiedene Beispiele haben in der Vergangenheit deutlich gezeigt, dass wir eine Einheit sind, eine Familie, die vielleicht nicht immer einer Meinung ist, sich aber dennoch gegenseitig unterstützt, hilft oder einfach Spaß miteinander hat, ob es Ausfahrten, gemeinsame Feierlichkeiten oder eben auch die ernsten Themen wie die Spendenaktionen oder private Hilfsaktionen sind.

Wir haben uns in den vergangenen Jahren einen Namen in der Bikerszene Deutschlands gemacht und können künftig noch viel mehr
erreichen als bisher. Seit Bestehen der Streetbunnycrew wurden immerhin durch uns bereits mehr als 40.000 Euro an Spendengeldern zusammengetragen und an verschiedene Einrichtungen übergeben. Das ist eine super Leistung, und das ist ausbaufähig! Ich bin gespannt was die Zukunft bringt! Soviel ist sicher, denn keiner ist härter als wir, denn wir sind Rosa! 😀